Die Erweiterung, Zersplitterung und Aufhebung von Erzählweisen in visuellen Praktiken der bildenden Kunst, des Films, der Filminstallation, sowie der Fotografie und des Internet steht häufig nicht nur in einem Spannungsverhältnis zur Eingebundenheit in ihre materiale und mediale Form. Sie steht auch dem Anspruch auf narrative Geschlossenheit entgegen und offenbart darin politische Pointen.

 

Das Seminar vermittelt grundlegendes Wissen in Bezug auf gegenwärtige Formen der Transmedialität und diskutiert Beispiele aus Gegenwartskunst und Populärkultur in Auseinandersetzung mit visuellen Narrationstheorien und Theorien der Transmedialität. Die Studierenden lernen verschiedene Methoden und Ansätze kennen und beziehen diese auf konkrete Gestaltungsprozesse und -praktiken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie transmediales Erzählen mit Blick auf eine politische Agency etwa durch andere Formen der Autorschaft und kollektiven Partizipation sowie einer neuen Politik der Bilder verstanden werden kann. Das Seminar stützt sich auf die Lektüre ausgewählter Texte, bezieht aber auch die Diskussion konkreter Beispiele durch Ausstellungsbesuche und Filmscreenings mit ein.

 

Informationen zum Seminar „Kritische Erzählungen“

 

Informationen zum Masterstudium „Visuelle Kultur“